Carine Doerflinger


Auswahl-Pics:

Auf insg. drei Monitoren (einer im Eingangsbereich des Schwörhauses, einer im EG Heppächer, einer im Treppenbereich des 1.OG Heppächer) läuft jeweils ein Tape mit je 3-4 Videos - Laufzeit insg. ca 7 Minuten. Die Videos, deren Bilder insgesamt eher statisch wirken, sollen auch im Vorbeigehen wahrgenommen werden können.

Tape 1 (Schwörhaus) beinhaltet Videos zum Thema Selbstversuche
Tape 2 (EG Heppächer) beinhaltet eher verspielte Alltagsannäherungen
Tape 3 (OG Heppächer) hat häusliche Motive zum Inhalt

 

Tape 1/1: Gesicht, 2001 (2,00 min)  
 
Tape 1/2: Zitrone, 2001 (3,18 min)  
 
Tape 1/1: Kompressor, 2001 (2,15 min)  
   
 
Tape 2/1: Avocado, 2001 (2,03 min)  
 
Tape 2/2: Plüsch, 2002 (2,27 min)  
 
Tape 2/3: Dog, 2001 (3,42 min)  
   
 
Tape 3/1: Plastiktüte, 2001 (2,55 min)  
Der unterlegte Text dieses Videos liegt in der deutschen Übersetzung als Faltblatt aus
Tape 3/2: Siphon, 2001 (1,26 min)  
Der unterlegte Text dieses Videos liegt in der deutschen Übersetzung als Faltblatt aus
Tape 3/3: Puppe, 2002 (1,25 min)  
Der dazu gesungene Text "Die Forelle" von Schubert liegt als Faltblatt aus
Tape 3/4: Aquarium, 2002 (2,15 min)  
   


Carine Doerflingers Videos sind Ausschnitte aus dem täglichen Leben. Durch Schnitttechniken,Geräusche und Musikelemente ergeben sich neue Zusammenhänge und Bedeutungen. Doerflinger sammelt Gedanken und Alltagsbilder und setzt sich mit ihnen spielerisch-kritisch auseinander, zum Beispiel indem sie Themen aus der Kindheit mit solchen aus der Erwachsenenwelt konfrontiert. So werden sie von ihrem Kontext befreit und neue Kompositionen entstehen.

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Biografie:

1960
geboren in Straßburg

1992-98
Studium der Bildhauerei bei Prof. Balkenhol und Klingelhöller, Kunstakademie Karlsruhe

1997-98
Meisterschülerin bei Prof. Klingelhöller

1998
Diplom der Bildhauerei

1999
Graduiertenstipendium des Landes Baden-Württemberg
Albert Haueisen Hauptpreis
Auftrag Kunst am Bau, Frauenklinik Ulm

2000
Stipendium Cité des arts, Paris

2001
Preis der Künstlermesse im ZKM Karlsruhe

2003
Stipendium Kunststiftung Baden-Württemberg

lebt und arbeitet in Karlsruhe


Ausstellungen (seit 1995):

1995
"Frauenperspektive", Oberrheinisches Dichtermuseum, Karlsruhe
"Frischlinge", Karderie im Rauensberger Park, Bielefeld

1996
"Klasse Professor Klingenhöller", Marstall-Gebäude, Schloss Rastatt

1998
Meisterschülerausstellung, Schloss Bruchsal
"Bildhauer aus Baden-Württemberg", Kunstverein Mannheim

1999
"Sur le bout de la langue", Galerie UP ART, Neustadt (E)
Literaturtage, Museum Ettlingen
"Albert-Haueisen-Preis 1999", Jockgrim
"Die Kunstreihe", Volksbank Karlsruhe

2000
"Videosommer", 14-1 Galerie, Stuttgart
Kunst Köln 2000, Internationale Messe für Editionen
"Art Brut", Kunst nach 1960, Galerie Tempelhof, Karlsruhe
Kunstmesse Zürich 2000
Künstlerbund Baden-Württemberg, Obernarchtal

2001
Cité internationale des arts, Paris
Galerie Une, Neuchâtel
"Zeitschnitte", Städtische Galerie Karlsruhe
Künstlermesse, ZKM, Karlsruhe
Retour de Paris, C. Culturel Franco-Allemand, Karlsruhe

2002
Jeune Creation, Grande Halle de la Villette, Paris
Künstlerkreis Ortenau, Artforum, Offenburg
"Blickachse", Film- und Videofestival, Worms-Herrnsheim
"La douleur à l'oeuvre", ULP Galerie d'actualité scientifique, Strasbourg
"Rot", Galerie UPart, Neustadt

2003
"Vidéoformes", Videofestival Clermont-Ferrand
"Retrospective 2003", EnBW, Karlsruhe
"Die Stipendiaten", Bausparkasse Schwäbisch Hall
"Rencontres vidéo" 2003, Videofestival Imagespassages Annecy
"Romance", Galerie CAD Moskau

2004
Kunststiftung Baden-Württemberg, Stuttgart (zsm. mit Mirjam Wellmann)
Kunstverein Mannheim


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